Honorar

Allgemeines:
Die Höhe des Rechtsanwaltshonorars ist im Rechtsanwaltstarifgesetz und in den allgemeinen Honorar-Kriterien für Rechtsanwälte geregelt. Allerdings kann zwischen Rechtsanwalt und Klient eine davon abweichende Honorarvereinbarung getroffen werden (vgl. dazu unten). Die von Klienten häufig gestellte Frage nach den Gesamtkosten der anwaltlichen Betreuung lässt sich - zu Beginn des Vertretungsverhältnisses - in den meisten Fällen seriöserweise nicht ziffernmäßig (im Sinne der Nennung eines Gesamtbetrages) beantworten, zumal die Höhe der Gesamtkosten von der Dauer des Verfahrens und dem Umfang der zu erbringenden Leistungen abhängt. Ich erläutere meinen Klienten am Beginn des Mandatsverhältnisses allerdings die Grundsätze der Honorarabrechnung genau.

Erstberatung:
Für eine Erstberatung im Bereich des Familien- und Erbrechtes verrechne ich einen Pauschalbetrag in Höhe von € 120,00 (inkl. MwSt.)

Abrechnung nach Tarif:
Die oben bereits erwähnten Vorschriften des Rechtsanwaltstarifgesetzes und der allgemeinen Honorar-Kriterien für Rechtsanwälte sehen für verschiedene Leistungen des Rechtsanwaltes (z.B. Verrichtung von Gerichtsverhandlungen, Durchführung von Besprechungen oder Telefonaten, Verfassen von Briefen, Aktenstudium, etc.) unterschiedliche Honoraransätze vor. Diese Honoraransätze hängen maßgeblich von der jeweiligen Bemessungsgrundlage (das ist der wirtschaftliche Wert des jeweiligen Verfahrens- bzw. Verhandlungsgegenstandes) ab.

Abrechnung nach Zeit:
Bei entsprechender Vereinbarung ist die Abrechnung nach tatsächlichem Zeitaufwand (unabhängig von der Höhe der Honorarbemessungsgrundlage) möglich. Die Höhe des Stundensatzes wird im Rahmen der zu treffenden Vereinbarung festgelegt.

Pauschalhonorar:
Sofern der Umfang der zu erbringenden anwaltlichen Leistung von vorneherein überschaubar ist (wie etwa bei Vertragserrichtungen), besteht die Möglichkeit der Vereinbarung eines Pauschalhonorars.